Helfer auf dem Friedhof gesucht!

Liebe Hundsängerinnen und Hundsänger,

auf Anfrage eines Einwohners hin, starte ich diesen Aufruf, der dazu dienen soll ein Team an fleißigen Helfern zusammenzustellen. Jeder, der sich gerne als helfende Hand, gerade in der vegetationsstarken Periode, auf dem Friedhof einbringen möchte ist herzlich dazu eingeladen sich bei mir während der Sprechstunde dienstags von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr (Telefonnummer 06435 / 1227) oder per E-Mail unter ortsgemeinde@hundsangen.de zu melden. Ich freue mich auf möglichst viele Meldungen.

Ihre
Melanie Brühl 

Müll und Moral

Verehrte Bürgerinnen und Bürger,

vor gerade einmal einem halben Jahr (Ausgabe vom 22.05.2020 des Amtsblattes) habe ich einen Artikel zu den Verunreinigungen und Müllablagerungen rund um das Feuerwehrgerätehaus geschrieben, mit leider nur sehr kurzfristigem Wirken, was meinen Verdacht erhärtet, dass diejenigen, die dafür verantwortlich sind, es leider nicht lesen. Für alle Beteiligten ist dies eine äußert unzufrieden stellende Situation, aber leider gibt es wenig Handlungsspielraum, sofern niemand auf frischer Tat ertappt und dies zur Anzeige gebracht wird.  Auch wenn es mir keine Freude bereitet ständig auf Missstände und Fehlverhalten hinzuweisen, so ist dies das aktuell das einzige, was von Seiten der Ortsgemeinde unternommen werden kann.

Deswegen wiederhole ich an dieser Stelle meine Bitte, dass Sie die Möglichkeit nutzen, mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen, um sie darüber aufzuklären bzw. zu sensibilisieren, dass es nicht in Ordnung ist, wenn man um Gebäude herum schleicht und Müll einfach fallen und herumliegen lässt. Ich hoffe dass solche Gespräche dazu beitragen, dass Jugendliche beginnen untereinander darauf achten, sich etwas achtsamer und respektvoller im Ort zu verhalten.

Dies gilt selbstverständlich auch für Erwachsene, die der Meinung sind, es sei in Ordnung Müll allerorts einfach abzustellen, seien es Pflanztöpfe inklusive Blühpflanzen am Altglascontainer, gelbe Säcke am Häckselplatz, Heckenschnitt oder aber Fliesen, Schrott und ähnliches im Wald. Das sind keine Kavaliersdelikte, sondern Ordnungswidrigkeiten, die mit Strafen belegt werden! Was ich mich immer frage, empfinden diejenigen, die den Abfall in der Öffentlichkeit hinterlassen, keine Verantwortung für den gemeinsamen Lebensraum?

Ich hoffe, dass sich die Erkenntnis, dass Müll in geeigneten Behältnissen oder auf der Deponie entsorgt werden muss, sich irgendwann auch beim Letzten breit macht und der Egoismus, den eigenen Müll sofort, billig und egal wo loswerden zu wollen einem achtsamen und verantwortungsvollen Umgang mit unseren Mitmenschen und unserer Umwelt weicht. 

Ihre
Melanie Brühl

Prüfung der Grabmale auf Standsicherheit

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Ortsgemeinde obliegt als Trägerin des Friedhofs die Verkehrssicherungspflicht. Dazu gehört auch die Überprüfung der Standsicherheit der aufgestellten Grabmale durch den Friedhofsträger.

Am 18.11.2020 fand die Standsicherheitsprüfung von Grabmalen auf Friedhof Hundsangen statt. Alle Grabmale, welche der Verkehrssicherungspflicht nicht genügen, wurden mit einem Aufkleber gekennzeichnet oder gesichert. Gemäß der Friedhofssatzung §21, Abs. 2 ist der für die Unterhaltung des Grabmales Verantwortliche dazu verpflichtet, unverzüglich erforderliche Maßnahmen zu treffen.

In §21 Verkehrssicherungspflicht für Grabmale der Friedhofssatzung steht:

„(1) Die Grabmale und die sonstigen baulichen Anlagen sind dauernd in verkehrssicherem Zustand zu halten. Sie sind zu überprüfen oder überprüfen zu lassen, und zwar in der Regel jährlich zweimal – im Frühjahr nach der Frostperiode und im Herbst -. Verantwortlich dafür ist bei Reihen- und Urnenreihengrabstätten, wer den Antrag auf Zuteilung der Grabstätte (§13) gestellt hat; bei Wahl- und Urnenwahlgrabstätten der Nutzungsberechtigte.

(2) Scheint die Standsicherheit eines Grabmales, einer sonstigen baulichen Anlage oder von Teilen davon gefährdet, ist der für die Unterhaltung Verantwortliche (Abs. 1) verpflichtet, unverzüglich die erforderlichen Maßnahmen zu treffen.

(3) Bei Gefahr im Verzuge kann die Friedhofsverwaltung auf Kosten der Verantwortlichen Sicherungsmaßnahmen (z. B. Umlegen von Grabmalen) treffen, wird der ordnungswidrige Zustand trotz schriftlicher Aufforderung der Friedhofsverwaltung nicht innerhalb einer festzusetzenden angemessenen Frist beseitigt, ist die Friedhofsverwaltung dazu auf Kosten des Verantwortlichen berechtigt. Sie kann das Grabmal oder Teile davon entfernen. Die Gemeinde/ Stadt ist verpflichtet, diese Gegenstände drei Monate aufzubewahren. §22 Abs. 2 Satz 4 gilt entsprechend. Ist der Verantwortliche nicht bekannt oder über das Einwohnermeldeamt nicht zu ermitteln, genügen als Aufforderung eine öffentliche Bekanntmachung und ein Hinweisschild auf der Grabstätte, das für die Dauer von einem Monat aufgestellt wird.“

Wir bitten alle Betroffenen hier entsprechend zu handeln.

Melanie Brühl
Ortsbürgermeisterin

St. Martin 2020

Liebe Hundsänger und Hundsängerinnen,

wie bereits berichtet, konnte in diesem Jahr kein Umzug anlässlich St. Martin stattfinden. Ein paar Familien habe ich gesehen, die ihre Laternen in die Fenster gestellt oder aber auch familienintern einen Miniumzug durch oder um das Dorf herum veranstaltet haben.

Auch wenn die Kinder auf den Umzug und das große Martinsfeuer verzichten mussten, so mussten sie nicht auch noch auf die heißgeliebte Brezel verzichten. Die Grundschul- und Kindergartenkinder haben diese vergangenen Donnerstag und Freitag erhalten und sich sehr darüber gefreut.

Im Kindergarten wurde der besonderen Situation zu St. Martin auch mit besonderen Maßnahmen begegnet. So hat jede Gruppe ihre eigene Martinsfeier zelebriert und am Freitag war ich zu einer solchen Feier in der Kirche eingeladen.

Die Erzieherinnen haben mit viel Liebe zum Detail und Kreativität die Martinsgeschichte für die Kindern erlebbar und lebendig gemacht. Die Kinder hatten sichtlich Spaß! An dieser Stelle nochmal vielen Dank, dass ich dabei sein durfte.

So schön das Feiern im Kleinen auch sein kann, so hoffe ich trotzdem, dass dieses St. Martin eine Ausnahme darstellte und wir im nächsten Jahr wieder gemeinsam durch die Straßen ziehen und um ein großes Martinsfeuer stehen können.

Ihre
Melanie Brühl

Illegale Rennstrecke

Liebe Hundsängerinnen und Hundsänger,

in letzten Zeit wurde ich einige Male darauf hingewiesen, dass das Waldstück „Ummezeholz“ („Ameisenholz“) als Motor-Cross-Strecke genutzt wird. Der Fahrer der Geländemaschine beschränkt sich dabei nicht nur auf Waldwege, sondern nutzt dabei scheinbar das gesamte Waldgebiet, mit der Folge, dass sich überall in dem Waldstück Fahrspuren befinden, die aktuell von Laub bedeckt sind und damit eine gewissen Gefahrenquelle für Spaziergänger darstellen.

Da die Maschine nicht zugelassen ist, kann leider kein Halter ermittelt werden. Auch der Versuch von Spaziergängern, den Fahrer auf sein Fehlverhalten hinzuweisen, schlug bisher immer fehl, da dieser sich sehr zügig entfernt, sobald er jemanden sichtet. Eindeutig ein Hinweis darauf, dass derjenige weiß, dass das was er da tut nicht in Ordnung ist.

Ich weiß, dass dieser Bericht an diesen Umständen wenig ändern wird, weil die Person, die diesen lesen müsste es höchstwahrscheinlich nicht tut. Vielleicht ergibt es sich ja irgendwann, dass ein Bürger/ eine Bürgerin die Gelegenheit hat, denjenigen darauf anzusprechen. Ansonsten meine Bitte an alle Spaziergänger, seien Sie besonders in diesem Bereich achtsam, damit Sie heil von Ihrer Runde nach Hause zurückkehren.

Ihre
Melanie Brühl